Die Postkartenaktion
 
gerechtigkeit
ein fall für 2
 
cut and go
ist das gerecht?
 
die formel
für gerechtigkeit
 
 
Schon gewusst...?
  1.  Trotz der größeren Anzahl weiblicher Lehrkräfte sind Frauen in den westdeutschen Bundesländern in Schulleitungspositionen in der Minderheit.
  2.  Während vor allem den gering qualifizierten Männern der Eintritt in das Erwerbsleben immer schwerer fällt, können Frauen von ihren besseren Abschlüssen profitieren.
  3.  Überall in Europa sind Frauen zu einem geringeren Anteil erwerbstätig als Männer. In den skandinavischen Ländern und in manchen osteuropäischen Ländern sind die Geschlechterdifferenzen aber deutlich geringer als in Deutschland.
 
 
Interessante Links:
 
 
... was war das noch gleich???
 
GENDER MAINSTREAMING (GM) bedeutet,
bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Mädchen und Jungen, von Frauenund  Männern zu berücksichtigen, da es keinegeschlechtsneutrale  Wirklichkeit gibt.
 
"Gender" (engl. "soziales Geschlecht"; engl. "sex" bezeichnet das biologische Geschlecht):
- gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägte Geschlechtsrollen von Mädchen/ Frauen und Jungen/ Männern
- erlernt und veränderbar (doing gender)
 
"Mainstreaming" (engl. "in den Hauptstrom bringen") - hier als Gender-M.:
Eine dauerhafte Gleichstellung von Jungen/ Männern und Mädchen/ Frauen zu erreichen ist nicht mehr nur "Frauensache", sondern Aufgabe für ALLE Mitglieder der Gesellschaft, also auch für Männer.
Gleichstellungist nicht länger Zusatz(politik)bereich, sondern Querschnittsaufgabe in ALLEN (politischen) Bereichen (Aufsetzen einer "Genderbrille")
 
 
Ziel von GM:
Nachhaltige Gleichstellung der Geschlechter, Geschlechtergerechtigkeit.
Nicht Gleichmachung, Polarisierung oder Hierarchisierung, sondernErmöglichung möglichst weitgehender Freiheit und  Verwirklichungindividueller Potentiale in der Lebensgestaltung von Mädchen/ Frauenund Jungen/ Männern.
 
 
GM ist ...
 
... Top-Down-Prinzip: Leitungs-/Entscheidungsebenen sollen GM einführen. "Chef(innen)sache"
 
... zu verstehen im Rahmen einer Doppelstrategie: klassische Mädchen- und Frauenarbeit soll durch GM nicht ersetzt, sondern ergänzt werden!
 
... nichts, was geschlechtshomogene Arbeit überflüssig macht, im Gegenteil: Geschlechtshomogene Gruppen bieten erfahrungsgemäß größere Möglichkeiten, eigene Fähigkeiten jenseits von festgeschriebenen Rollenklischees und Profilierungsdruck sowie eigene Fragestellungenzu  entwickeln, welche dann in gemischtgeschlechtliche Kontexteeingebracht  werden können.
 
... die ständige Einübung des "Gender-Blicks"("G.kompetenz" über "Gendertrainings" usw.) auf alle zutreffenden  Entscheidungen und deren potentielle Auswirkungen aufMädchen/ Frauen  und Jungen/ Männer
 
 
GM läßt Fragen offen:
>Wie sind Chefs/Chefinnen zu GM zu motivieren?
>Was ist für mich/uns konkret Geschlechtergerechtigkeit/-gleichstellung? Woran wäre sie zu erkennen?
>Ist das Ziel längerfristig die Auflösung der Attribute "männlich"/"weiblich"?
>... ?
 
 
GM ist politisches Prinzip und Methode.
Die Umsetzung von GM ist für Mitgliedsstaaten der EU seit 1999 gesetzlich verpflichtend.
 
 
Gender Mainstreaming
Foto: REGIERUNGonline/Gebhardt